BACKWAREN – FRISCH VON GESTERN

Alles begann 2013 als simple Idee.  Brot und Backwaren von gestern sollte ein zweites Leben geschenkt werden. Und statt in der Tonne zu landen, konsumiert werden. Das «Projekt» Äss-Bar gilt bis heute als Pionier auf dem Gebiet der Anti-Foodwaste-Bewegung in der Schweiz.

Jeden Tag landen unzählige Brote, Gipfeli & Sandwiches am Abend im Müll. Dass diese immer noch in absolut einwandfreiem Zustand und viel zu schade für die Tonne sind, erkennen mittlerweile viele.

Inspiriert wurden die vier Gründer von Unternehmungen  in Deutschland und Frankreich. Die Äss-Bar trifft den Nerv der Zeit haargenau.

Aus diesem Grund hat es sich die Äss-Bar zur Aufgabe gemacht, Brot und Backwaren vom Vortag noch an den Mann oder die Frau zu bringen.

In verschiedenen Bäckereien aus dem jeweiligen Umkreis werden die Backwaren  jeden Morgen abgeholt.

Dabei wurden bereits einige hundert Tonnen «gerettet» – und nicht nur die Umwelt freut sich, sondern auch das Portemonnaie, denn die Backwaren werden zu stark vergünstigten Preisen abgegeben.

Frisch von gestern.

Heute zählt die Äss-Bar über 100 Mitarbeiter*innen inklusive der Franchisepartner in der Romandie und der Region Bern.

 

 

WARUM EIGENTLICH?

  • BROT 55% 55%
  • FISCH 54% 54%
  • FRISCHGEMÜSE 54% 54%
  • KARTOFFELN 46% 46%
  • KÄSE, MOLKE 35% 35%
  • RINDFLEISCH 30% 30%

Foodwaste in % der produzierten Lebensmittel

 

 

%

FOODWASTE IN DER SCHWEIZ

Sowohl weltweit als auch in der Schweiz geht entlang der Lebensmittelkette etwa ein Drittel aller Lebensmittel verloren oder wird weggeworfen. Während in reicheren Ländern ein Grossteil von Endkonsumenten weggeworfen wird, landet in ärmeren Ländern in den Haushalten sehr wenig im Abfall. In diesen Regionen der Welt sind dafür die Verluste bei der Ernte, in der Lagerung und der Verarbeitung höher, da effiziente Technologien und das nötige Know-How weniger verbreitet sind.

© foodwaste.ch

CATERING | LIEFERSERVICE

Gäste, feiern, Hunger!? Keine Panik, hier wird dir geholfen!

Egal ob Workshop, Firmenanlass oder Party, gerne stellen wir dir dein individuelles Paket zusammen. Möchtest du, dass wir dir eine unverbindliche Offerte zu unseren Angeboten unterbreiten?

FOOD NINJAS.

Ein Drittel aller Lebensmittel geht in der Schweiz verloren. Am Ende der Lebensmittelkette – in unseren Haushalten – gehen pro Person und Jahr rund 90 kg essbare Lebensmittel verloren. Dieser riesige Verlust an Lebensmitteln ist inakzeptabel, denn wir verschwenden damit Geld und Ressourcen und belasten die Umwelt unnötig.

ZUM GLÜCK LÄSST SICH DAS ÄNDERN!
Wir Food Ninjas kämpfen gemeinsam gegen Lebensmittelabfälle – nicht mit Waffen, aber mit Herz, Verstand, Kreativität, unseren Sinnen und ab und zu einem kleinen bisschen Mut. Mit einfachen Tipps und Tricks bewahren wir Lebensmittel vor dem Abfall. Die Initiative «SAVE FOOD, FIGHT WASTE» setzt ihren Schwerpunkt da an und zeigt auf, wie einfach und lustvoll Food Waste reduziert werden kann.

CROWD CONTAINER

Seit 2016 verfolgt Crowd Container eine Vision. Gemeinsam mit Kleinbäuer*innen aus drei Kontinenten den Lebensmittelhandel auf den Kopf stellen. Denn es gibt da draussen viel mehr zu entdecken, als die Massenware im Supermarktregal.

UNKONVENTIONELL — HOCHSTAMMOBST AUS DEM OBERAARGAU

Auch Schweizer Kleinproduzent*innen kämpfen, wenn es darum geht, ihre hochwertigen, jedoch wenig standardisierten Produkte zu verkaufen. Eigentlich unglaublich! Komm mit auf einen Hofbesuch bei Simone und Vincent in Madiswil.

MARKTREIF — EXPERIMENT TOMATENPASSATA

Lerne die Produzenten Pietro und Baschir in Sizilien kennen und erfahre mehr darüber, was es braucht, dass eine TomatenPassata wirklich nach echten Tomaten schmeckt — und vor allem: Wie viel Passion und Zeit darin steckt, die korrekt bezahlt sein will

KOOPERATION

 

Seit 2016 organisiert Crowd Container Sammelbestellungen für Lebensmittel direkt bei verschiedenen Produzent*innen. Die Crowd Container Community ist dabei ein Netzwerk, das den direkten Austausch zwischen Konsument*innen und Produzent*innen pflegt und tatkräftig weiterentwickelt. 

Als Gemeinschaft werden Lebensmittel aus vielfältigem und klimafreundlichem Anbau direkt bei den Kooperativen und Produzent*innen bezogen. Das sorgt für Sicherheit entlang der Lieferkette und verhindert sowohl Foodwaste als auch Spekulation. Je nach Ursprung dauert die Beschaffung der Produkte zwischen einer Woche und mehreren Monaten.

Auch Frischprodukte wie Mangos, Äpfel und Granatäpfel sind Teil des Sortiments. Sobald die geforderte Menge von den Kunden online vorbestellt wurden, macht sich der Container auf in die Schweiz. Die Produkte werden an verschiedenen Stationen parat gemacht und können  dort dann abgeholt werden. Manchmal jedoch passiert es, dass die vorbestellten Waren nicht abgeholt werden. Um auch hier Foodwaste zu vermeiden, entstand die Zusammenarbeit zwischen der Äss-Bar und  Crowd Container.

Früchte und Gemüse, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht abgeholt wurden, werden preisgünstig in ausgewählten Äss-Bar Filialen angeboten. Eine Bereicherung des Sortiments und ein kleiner Beitrag gegen weiteren Foodwaste.

KOOPERATION

Die Frage "was passiert eigentlich mit Brot, welches bei euch nicht verkauft wird?", hören wir oft genug. Nicht für jedes übriggebliebene Gebäck haben wir eine Lösung. Aber wir arbeiten immer weiter daran.

So wird es nun ab sofort die neuen Bread Crumbs Dragées aus der Schokoladen-Manufaktur laflor geben. Geröstete Brotwürfel aus der Äss-Bar überzogen mit feinster Milchschokolade.  So grandios kann Upcycling schmecken. Doch wie ist die Idee entstanden? Das erfährst du hier.

Erhältlich sind die kleinen Leckereien in den Filialen der Äss-Bar Stadelhofen, Niederdorf, Lausanne und Fribourg sowie unter laflor.ch.